
In frühen Zeiten besiedelten die ersten illyrischen Stämmen der Bulini und Nerestini die Region.
Im frühen Mittelalter wurde das heutige Omis unter dem römischen Namen "Oneum" bekannt.
Die Stadt Omis war früher das Zuhause von Piraten. Im 13. Jhd. wurden von Ihnen die vorbeifahrenden Handelsschiffe überfallen und gekapert.
Die Fürsten Kačići waren damals die Anführer der Seeräuber. Sie führten die Angriffe gegen die Galien und die Handelsschiffe der mächtigen Städte Venedig, Dubrovnik und Split an.
Ein ideales Rückzugsgebiet nach Ihrem Raub war der Fluss Cetina, dorthin konnten die grossen schiffe Ihnen nicht folgen, da Sie mit kleinen und schnellen Booten agierten. Diese Schiffe nannte man damals Sagittae (der Pfeile).
Viele Herrscher der Regionen der ausgeraubten Handelsschiffe versuchten die Piraten zu schlagen.
Der erste Kreuzzug, der mit dem Sieg der Seeräuber endete, wurde vom Papst Honorije III. im Jahre 1221 geführt und der Anlass dieses Kriegs war der Angriff auf die Kreuzritter, die nach Palestina gingen.
Der zweite Kreuzzug, der mit der Niederlage der Seeräuber endete, wurde von den Venezianer in den Jahren 1286 und 1287 geführt und diese Niederlage bedeutete das Ende der Macht von dem Fürsten Kačići und das Ende ihrer Herrschaft in der Stadt Omiš. Nach den Fürsten Kačići änderten sich die Herrschafter in der Stadt Omiš ständig, aber die Seeräuberei, obwohl noch immer wichtig, war nie so erfolgreich wie in der Zeit ihrer Herrschaft.
Im Jahre 1358 erkannte Omis die Herrschaft des kroatisch-ungarischen Königs Ludwig an.
Später dann übernahm Ende des 14. Jh. der bosnische König Stjepan Tvrtko die Herrschafft über die Region.
Von 1444 bis 1797 übernahm denn Venedig die Macht über Omis.
Die Geschichte von Omis verschmolz im 19. und 20. Jh. mit der von Dalmatien.